Dorfstrasse 44
3661 Uetendorf
033 345 56 00
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Öffnungszeiten:
Die Praxis ist von Montag bis Freitag geöffnet. Termine nach Vereinbarung.

Spendenprojekt

Wir wünschen uns eine Welt, in der alle Menschen die gleiche Chance auf ein gesundes Leben haben. Deshalb spendet Physiotherapie im Zentrum pro Behandlung 1 Franken an internationale gesundheitsfördernde Projekte.

Mitglied des Schweizer Physiotherapieverbandes
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Behandlungsmethoden

Gelenkszentrierungen (nach Sohier)

Analytische Biomechanik nach Sohier (ABS) dient uns als Instrument zur Analysierung von Muskel- und Gelenksketten und deren Behandlung. ABS ist eine feine manuelle Technik, welche mit wenig Druck ausgeübt wird. Es wird dem Gewebe Zeit gegeben, sich zu entspannen um eine Zentrierung der Gelenke zu ermöglichen. Durch die Wiederherstellung einer optimalen Gelenksbeweglichkeit werden die Bewegungsabläufe harmonisiert und die Ernährung der Gelenksstrukturen verbessert. Die muskulären Dysbalancen können vermindert werden. Ein biomechanisches Verständnis und ein räumliches Vorstellungsvermögen ist die Voraussetzung, um mit dieser Technik behandeln zu können.

Manuelle Gelenksmobilisationen (nach SAMT und Maitland)

Manuelle Gelenksmobilisationen sind Techniken zur Behandlung von Gelenken und ihrer umgebenden Strukturen. Sie wird bei Bewegungseinschränkungen, Gelenkschmerzen und allgemeinen Gelenkdysfunktionen eingesetzt. Somit können Blockierungen an der Wirbelsäule, eingeschränkte Gelenke und Schmerzen gelöst werden.

Funktionelle Bewegungtherapie

Das Schwergewicht liegt auf der Verbesserung der Bewegungs-Funktion, auf der Schulung von Haltung, Bewegung und Gang und der Bewegungs-Koordination.
Die Funktionelle Bewegungstherapie kennt eine sehr grosse Anzahl Übungen in verschiedenen Ausgangsstellungen mit und ohne Ball, welche für jedes spezielle Problem wiederum individuell angepasst werden können.
Wo jemand noch nicht gegen die Schwerkraft bewegen kann, werden Ausgangsstellungen gesucht, bei denen die Schwerkraft ausgeschaltet wird, oder die Therapeutin unterstützt die Bewegung.

Koordinations- / Gleichgewichtstraining

Verbesserung der Koordination und des Gleichgewichts mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Kreisel, Schaukelbrett oder Trampolin. Auch die Sicherheit im Alltag älterer Menschen im Sinne der Sturzprophylaxe kann so trainiert werden.

Medizinische Trainingstherapie

Das Schwergewicht der Trainingstherapie liegt in der Verbesserung der Belastungstoleranz der verschiedenen Gewebestrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Knorpel.
Je nach Problematik arbeiten wir an Defiziten in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit.

Die Übungen können fein reguliert (Gewicht, Wiederholungen, Bewegungsausmass) und dem Schmerz angepasst werden. Deshalb kann die medizinische Trainingstherapie in allen Phasen von Therapie und Rehabilitation eingesetzt werden, und sie ist ein gutes Mittel zur Prävention von Verletzungen und Überlastungsschäden.

Taping

Die Funktionsweise des klassischen Tapes beruht auf dem Umlenken oder Absorbieren von Kräften. Bei Rissen, Zerrungen, Quetschungen oder Reizungen von Muskeln, Sehnen, Bändern oder Gelenken werden verschiedene Materialien zum Tapen verwendet. Das Tape wird nach einem bestimmten System angebracht und wird so stunden- bis tagelang getragen. Der Sportler verwendet es z.B. als temporären Schutz vor weiteren Verletzungen oder als Prophylaxe. Bei Reizzuständen und Überlastungen kann es längere Zeit getragen werden.
Elastisches Tapen (Kinesio-Tape) kann die Mikrozirkulation im Venen- und Lymphsystem verbessern und den Prozess der Wundheilung unterstützen, und somit auch Schmerzen lindern. Das Tape wirkt auch positiv auf die Muskelfunktion, indem es die Muskelspannung reguliert und die Muskelinnervation anspricht.
Taping kann präventiv und therapeutisch genutzt werden.

Massage

Massage normalisiert die Muskelspannung und verbessert den Zustand von Muskel- und Bindegewebe durch folgende Wirkungen:
Steigerung der Durchblutung, Entstauung, Lösen von Narben und Gewebeverklebungen sowie psychische Entspannung.

Ausserdem wirkt Massage über Nerven-Reflexbögen auf innere Organe und Schmerzen, und sie normalisiert und stabilisiert das vegetative Nervensystem.
Wir kombinieren Massage-Anwendungen meistens mit aktiver Bewegungstherapie.

Wenn Sie sich auf eigene Kosten zu uns kommen, um sich eine entspannende Massage zu gönnen, brauchen Sie keine ärztliche Verordnung. Die Behandlungskosten können in dem Fall allerdings nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden. Selbstverständlich können Sie eine wohltuende Massage auch mit einem Gutschein von uns verschenken. Die Preise für eine Massage finden sie hier. (Link zu „Preise“)

Triggerpunktbehandlung

Triggerpunkte sind Stellen im Muskel, welche speziell empfindlich auf Druck sind und Ursache für starke Beschwerden wie Schmerzen oder Gefühlsstörungen sein können. Typischerweise sind sie nicht nur lokal schmerzhaft, sondern machen sich auch in sog. Ausstrahlungsgebieten bemerkbar. Sie entstehen durch akute oder chronische Überbelastung, Überdehnung, zu lange statische Belastung des Muskels oder durch Kälteeinwirkungen.

Die Behandlung besteht aus gezieltem Druck auf den Triggerpunkt, sowie Dehnung des gesamten Muskels.

Lymphdrainage und Kompressionsbandagen

Mit den Techniken und Massnahmen der lymphologischen Physiotherapie werden Lymphödeme verschiedener Ursachen behandelt. Unter einem Lymphödem versteht man eine Schwellung aus angestauter Gewebsflüssigkeit, die der Körper aus eigener Kraft nicht mehr abtransportieren kann. Mit dieser Methode werden z.B. Ödeme bei rheumatischen Gelenkserkrankungen oder Ödeme nach Operationen und Verletzungen behandelt. Eine häufige Indikation sind Arm- oder Beinödeme nach Operationen von Brust- und Unterleibserkrankungen.
Es handelt sich um eine 2-Phasen-Therapie, welche von der Patientin/ dem Patienten aktive Mitarbeit erfordert und umfasst in der Regel folgende Bausteine:

  • Manuelle Lymphdrainage: Durch spezielle, sanfte und langsam ausgeführte Handgriffe wird die gestaute Lymphflüssigkeit abtransportiert.
  • Kompressionstherapie: Mit konsequentem Bandagieren oder einem Kompressionsstrumpf wird die Wirkung der Lymphdrainage nachhaltig unterstützt.
  • Funktionelle Rehabilitation: Auch gezieltes Bewegungstraining und Atemvertiefung erhalten das erreichte Ziel und beugen Bewegungs-einschränkungen vor.
  • Instruktion zur Selbstbehandlung: Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen, ist es wichtig, diese Bausteine in der Kombination anzuwenden.

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Behandlung neurologischer Erkrankungen

Bei peripheren Nervenverletzungen und Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie: Ataxie, Multiple Sklerose, Zerebralparesen, Rückenmarks-Erkrankungen einschliesslich Para- und Tetra-Paresen verfolgen wir folgende Ziele:
Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, Abbau abnormaler Bewegungsmuster, Normalisierung der Muskelspannung, Muskelkräftigung sowie Verbesserung der Beweglichkeit.
Bei Halbseiten-Lähmungen (Hemiplegien) arbeiten wir nach dem Bobath-Konzept:
Das Ziel ist, die abnormen Bewegungsmuster zu normalisieren und die Muskelspannung zu regulieren, um die Alltagstätigkeiten wieder ausführen zu können. Wichtig ist dabei, die Wahrnehmung auf der gelähmten Seite zu anzusprechen. Die Haltungskontrolle soll verbessert und gezielte Bewegungen erlernt werden.

Ultraschall

Therapeutischer Ultraschall umfasst die Anwendung von Schallwellen mit einer Schwingfrequenz oberhalb des Hörbereiches.

Die Schallwellen erzeugen eine mechanische Vibrationswirkung (Mikromassage) und je nach Einstellung am Gerät auch Wärmebildung.
Wirkung: Schmerzlinderung, Stoffwechselverbesserung, Lösen von Verklebungen, Durchblutungsverbesserung, Muskelentspannung, Förderung der Gewebeheilung.
Sonophorese: Verstärkung des Transports eines Medikaments durch die Haut mittels Ultraschall.

Elektrotherapie

In der Elektrotherapie wird mit verschiedenen Strömen gearbeitet. Je nach Stromform (Frequenz, Amplitude, Impulsbreite, etc.) kann eine Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Entspannung oder Kräftigung der Muskulatur, Stoffwechselsteigerung oder Ödemresorption bewirkt werden.

Wärme- und Kältetherapie

Wärmeanwendungen haben folgende Wirkungen:
Allgemeine Beruhigung/Entspannung, Muskelentspannung, Schmerzreduktion, Durchblutungsverbesserung, Elastizitätszunahme des Bindegewebes, Reduktion von Broncho-, Magen- und Darm-Spasmen, Lösen von Bronchialsekret.
Wir verwenden Fangopackungen, welche überall am Körper angewendet werden können.

Kälteanwendungen haben folgende Wirkungen:
Schmerzreduktion, Verminderung der Durchblutung bei kurzer Anwendung, Zunahme der Durchblutung bei längerer Anwendung, Senkung der Muskelspannung bei kurzer Anwendung.
Wir verwenden Cold-Packs und Eis.

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